Heads Up Cash Game Strategie – das kämpferische Pokerduell

Das Pokern gehört zu den Glücks-Kartenspielen und jeder Spieler weiß, dass das Bluffen eines der größten Herausforderungen ist, um einen Gewinn zu erzielen. Wie auch bei anderen Kartenspielen, besteht Poker aus verschiedenen Varianten, die jeweils nach dem Anfänger- und Fortgeschrittenen Status unterschieden werden. Die Heads Up Strategie dagegen dient den Spielern zum Ende des Spiels, denn letztlich kann doch nur einer gewinnen.

headsup

Cash Game nennt man die normale Art, Poker zu spielen. Im Gegensatz zum Turnierpoker spielt man hier direkt mit Bargeld, beziehungsweise in Bargeld eingetauschte Chips. Spieler können jederzeit in das Spiel einsteigen oder sich den Stack ausbezahlen lassen, um den Tisch zu verlassen. Die Blinds steigen bei einem Cash Game nicht an.

 

Zum Ende eines jeden Pokerspiels kommt es immer zu einem Spielkampf zwischen den letzten beiden Teilnehmern, wenn alle anderen Mitspieler bereits gepasst haben. Diese Phase des Spiels wird Heads Up genannt. Die Situation ist das ultimative Pokerduell und verlangt von den Spielern, dass sie die Nerven behalten.

 

Um diese Strategie auf Anhieb, zu verstehen, sollten sich Spieler mit den Begriffen des eigentlichen Pokerspiels auseinandersetzten.

 

  • Raise = Einsatzerhöhung
  • Blind = das Maximum eines Mindesteinsatzes
  • Call = der bestehende Einsatz wird gezahlt – mitgehen
  • Flop = die Karten, die von allen Spielern genutzt werden können – bei Texas Hold’em und Omaha Hold’em
  • Stack = der Besitz aller Chips
  • Fold = passen
  • Board = offene Karten
  • tight = ein Spieler hat wenige gute Karten als Starthand
  • loose = viele mittelmäßige Starthände
  • committed = der Spieler kann nicht passen
  • Underdog = Spieler mit schlechterer Hand
  • Overpair = ein Paar, das im Wert andere Paare überwiegt
  • Turn = vierte Gemeinschaftskarte
  • River = letzte Gemeinschaftskarte
  • All-In = der Spieler setzt seinen kompletten Einsatz
  • Bet = Einsatz des Spielers

 

Der Fokus liegt auf dem aggressivsten Spieler.

Die gesamten Chips aller Spieler sind im Heads Up auf die beiden letzten Spieler verteilt. Die Blinds können in dieser Phase meist schon sehr hoch sein. Wichtig ist es also, dass dem Gegner nicht leichtsinnig Chips geschenkt werden. Ein Spieler wird keine Chance haben, wenn er nur auf gute Karten wartet und ansonsten passt. In den meisten Händen ist es so, dass kein Spieler ein gutes Blatt hat. Daher gewinnt der Spieler, der aggressiver zur Sache geht. Als Spieler im Heads Up sollte der Spieler seinem Gegner so viele Blinds wie möglich stehlen und ihn mit guten Karten in die Falle locken.

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Die Wertigkeit der Karten kann beim Heads Up unterschiedlich sein.

Beim Heads Up ist auch die Wertigkeit der Karten im Gegensatz zum normalen Spiel unterschiedlich. Auch tiefe Paare sind hier meist schon eine Gewinnerhand. Hände mit einer hohen Karte wie Ass oder König gewinnen hier mehrheitlich. Mit solchen Karten kann ein Spieler mit der Pre-Flop Strategie aggressiv erhöhen und den Gegner dazu bringen, auszusteigen.

 

Wenn der Gegner mitgeht, hat der Spieler immer noch gute Chancen auf einen Gewinn. Diese Karten müssen nicht unbedingt durch den Flop erhöht werden, denn zwei von drei Flops helfen dem Gegner nicht. Beim Heads Up haben Suited Connectors (zwei Karten mit naheliegenden Werten, aber gleichen Farben) keine große Bedeutung. Sie müssten durch die offenen Karten verbessert werden. Meist endet die Hand jedoch schon beim Pre-Flop.

 

wahrscheinlichkeit bei heads up strategie

Die Position beim Heads Up

Beim Heads Up nimmt die Position eine wahrscheinlich noch wichtigere Rolle als beim normalen Spiel ein. Der Dealer fungiert hier gleichzeitig als Small Blind, der als Erster vor dem Flop reagieren muss. Nach dem Flop setzt dann zuerst der Big Blind. Das bedeutet, dass der Spieler in der Big Blind-Position den Vorteil hat und durch ein aggressives Raise versuchen kann die Runde schnell zu gewinnen. Gelingt das nicht, hat der Small Blind nach dem Flop den Vorteil auf seiner Seite.

 

Wenn ein wenig aggressiver Spieler im Heads Up Cash Game zurückspielt, sollte der Gegner seine Handrange tighter gestalten. Der Gegner will in diesem Fall nicht in einen Raise-War Pre-Flop gelangen, in dem der wenig aggressive Spieler durch einen zu hohen Einsatz gezwungen ist, bis zum Showdown zu spielen. Denn so kann es passieren, dass er nachher selbst als Underdog den Tisch verlässt.

Hier sollte der Gegenspieler kleine Suited Connectors günstig zum Flop bringen und, wenn möglich ein Overpair knacken, von dem es dem anderen Spieler fast unmöglich sein wird, nach dem Flop loszukommen. Ein Spieler sollte sich also ab und zu für eine Auszahlung anstatt einer zusätzlichen Einsatzerhöhung entscheiden.

 

Game Flow – der Spielfluss verrät viel über den Gegner

Das Achten auf den Spielfluss ist das A und O. Wartet der Gegner nur auf eine Situation, um den Spieler in die Falle zu locken, sollte er auf die Bremse drücken. Bei gegnerischer Aggression sollte der Spieler bereit sein, auf Turn und River viel zu passen. Ein Spieler kann den anderen auch frustrieren, indem er beide Straßen checkt. Wenn der Gegner zurückspielen will und der andere Spieler genau in diesem Moment eine Hand hat, wäre das noch besser. Der Gegner verliert seinen gesamten Stack.  Ist der Gegner im Heads Up gleich stark oder sogar noch aggressiver, sollte ein Spieler besser seine Strategie überdenken. Ist der Gegner dagegen aggressiver, verschwendet der Spieler wahrscheinlich nur unnötig Chips. Das Passen zu Beginn sollte in diesem Fall dann vermieden werden.

 

All-In – die unterschätzte Gefahr des Gegners

Ein Spieler sollte niemals das All-In als Druckmittel unterschätzen. Wenn der Gegenspieler aggressiver ist, wird er wohl einen kleineren Stack haben. Nun können aus Re-Raises auf das Drei- bis Fünffache der Erhöhung All-In Shoves werden. Der Wille des Gegners wird getestet. Es kann jedoch auch passieren, dass der Gegner dann mitgeht und der Spieler verliert. Die Strategie, die ein Spieler in dieser Situation verfolgen sollte, ist wieder Kontrolle zu gewinnen, um das Spiel wieder auszugleichen. Ist ein Spieler nicht in der Situation das Shoven als Ausweg zu nutzen, sollte er das Raisen stoppen und dafür leichter callen.

 
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Jedes Blatt spielt eine Rolle.

Im Heads Up wird fast jedes Blatt gespielt. Da nur noch zwei Spieler am Tisch sitzen, muss immer einer den Big Blind und der andere den Small Blind bringen. Wenige Blätter werden vor dem Flop gepasst, da das Blatt ja bereits bezahlt wurde.

 

Bluffen beim Heads Up

Beim Bluffen muss der Spieler ein Gefühl für das Spiel des Gegners entwickeln können. Anschließend sucht er sich die richtige Situation für den Bluff aus. Hat der Spieler einen Gegner, der meist hohe Blätter raist oder oft durch Continuation Bet versucht den Pot nach dem Flop zu gewinnen, sollte der Spieler auf einen niedrigen Flop warten und zum Bluff ansetzen. Wenn ein Gegner fast immer raist, sobald er am Button ist, kann es auch Erfolg versprechen, schon vor dem Flop auch mit nur mittelmäßigen Händen zu re-raisen. Der Spieler schaut wie sein Gegner reagiert und wie stark seine Hand wirklich ist. Wird der Re-Raise mit einem weiteren Raise beantwortet, sollte der Spieler passen. Bei einem Call ist eine anschließende Continuation Bet oft erfolgreich, kann aber auch darauf schließen lassen, dass bei einem Call oder Re-Raise des Gegners, er auch wirklich etwas getroffen hat. Passt der Gegner, ist es natürlich umso besser.

 

Einer Faustregel zufolge trifft ein Spieler nur bei jedem dritten Flop etwas. Mit dem Bluffen sollte es ein Spieler jedoch nicht übertreiben und sich dabei eher auf kleinere Pötte konzentrieren. Die großen Pötte sollte ein Spieler den starken Händen überlassen.

Um dem Gegner so wenig Einblick wie möglich in das eigene Spiel zu geben, kann der Spieler versuchen starke und schwache Hände auf die gleiche Weise zu spielen. So kann der Gegner verunsichert werden.

 

Vor- und Nachteile der Strategie

Viele Pokerspieler fragen sich, ob der Einsatz der Sonnenbrille wirklich eine gute Idee ist. Jeder Spieler hat eine eigene Entscheidungsfreiheit und kann selbst einschätzen, ob seine Gegenspieler seine Augenbewegungen analysieren können. In einem landestypischen Casino ist dieses Accessoire angebracht, wenn es um das Bluffen geht. Im Onlinecasino allerdings gibt es keine Vorteile mit einer Sonnenbrille beim Spiel mit dieser Strategie.

Allgemeine Vorteile bei Heads Up Cash Games:

 

  • Passen ist jederzeit möglich.
  • Kleine und große Gewinne sind zu holen.
  • Einsatz von Soft- und Hard Hands möglich.
  • Der Spielspaß bleibt kontinuierlich.
  • Relativ schnell erlernbar.
  • Mit schlechtem Blatt kann trotzdem gewonnen werden.

 

Nachteile dieser Spielmethode:

 

  • Das Spiel kann im Endeffekt länger dauern.
  • Der Pot bleibt immer relativ klein.
  • Spieler sollte andere Poker-Strategien kennen, um diese anzuwenden.
  • Das Aufbauen einer eigenen Taktik bleibt durch die fehlende Kontinuität der Strategie aus.

 

In welchem Onlinecasino ist die Heads-Up Strategie möglich?

headsup_bWer schon zu den Fortgeschrittenen im Pokerspiel zählt, freut sich auf ein Onlinecasino, das seinen Fokus auf die verschiedenen Varianten des Pokers gelegt hat. Mobilepoker, Echtgeldspiel und eine Videoanleitung zum richtigen Spielablauf werden von PokerStars dem Spieler geboten. Mit einem 20 Euro Willkommensbonus lassen sich Pokerstrategien üben und spielen und der Spieler kann so auf ein EU-lizenziertes Onlinecasino vertrauen.

 

Fazit – Heads Up Games dienen allein nur zwei Spielern.

Beim Heads Up sollten so viele Hände wie möglich gespielt werden. Bei einem Small Blind zu passen macht daher wenig Sinn. Auch wenn ein Spieler schlechte Pocket Cards hat, kann der Gegner immer noch schlechtere Karten haben. Raist der Big Blind kann der Spieler dann immer noch passen. Er muss bedenken, dass er im Heads Up auch mit schlechten Karten immer noch eine vierzig-Prozent-Chance hat, zu gewinnen.

 

Beim Heads Up spielt auch der Glücksfaktor eine große Rolle. Auf große Gewinnchancen kann nur der Spieler hoffen, der dafür ein passendes Händchen hat. Mittlerweile hat es sich sogar etabliert direkte Heads Up-Games zu spielen. Hier treten dann von vornherein nur zwei Pokerspieler gegeneinander an.

 
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