Spieleautomaten Trick & Spielautomaten manipulieren

Zuletzt aktualisiert: 13.10.2018

Im Internet kursieren viele Gerüchte und Anleitungen darüber, wie sich Spielautomaten manipulieren lassen. Manchmal ist die Rede davon, dass nur genug Geld eingesetzt werden muss, um zu gewinnen, teilweise wird die Empfehlung gegeben, spezielle Software herunterzuladen. Bereits an dieser Stelle möchten wir klarstellen, dass das legale Spielautomaten manipulieren nicht erlaubt und eigentlich auch nicht möglich ist. Schließlich handelt es sich bei allen Slot-Machines in Online Casinos um eine Form von Glücksspiel, deren Ausgang man bekanntermaßen nicht beeinflussen kann. Nichtsdestotrotz ist es möglich, mit dem einen oder anderen legalen Spielautomaten Trick zumindest die Chance für ein finanzielles Plus zu erhöhen. Dafür muss keine unerlaubte Software heruntergeladen werden oder dubiosen Versprechen vertraut werden. Nein, dafür muss der Spieler lediglich diszipliniert und clever vorgehen. Aber welcher Spielautomaten Trick erhöht die Gewinnaussichten mit der größten Wahrscheinlichkeit?


Tipp 1: Einsatz pro Spin dem Gesamtbudget anpassen

Hat ein Spieler ein beispielhaftes Budget in Höhe von zehn Euro zum Spielen zur Verfügung, so sollte er nicht mit einem Einsatz pro Spin von einem Euro spielen. Im schlechtesten Fall ist das Guthaben bereits nach wenigen Sekunden vollständig verloren. Unser Spielautomaten Trick lautet deshalb, den Einsatz pro Spin so zu wählen, dass zumindest 50, besser noch 100 Spins mit dem Budget finanziert werden können. Damit können auch kurzfristige Durststrecken erfolgreich überstanden werden, ohne Spielautomaten manipulieren zu müssen. In unserem Beispielfall sollte der Einsatz pro Spin also idealerweise bei 0,10 Euro liegen.


Tipp 2: Emotionslos spielen

Ein weiterer Spielautomaten Trick kann von Spielern ebenso einfach umgesetzt werden. Hierzu muss lediglich ein Grundsatz beachtet werden: „Keine Emotionen beim Spielen im Casino“. Egal, ob der Spieler von Trauer, Wut oder Freude gezeichnet ist. In emotionalen Extremsituationen sollte vom Besuch im Online Casino abgesehen werden.


Tipp 3: Bonusaktionen nutzen

Unter den besten Spielautomaten Tricks 2018 findet sich auch immer wieder die Empfehlung, Bonusaktionen der Online Casinos zu beanspruchen. Gerade der Willkommensbonus nach der Registrierung kann für Spieler äußerst profitabel sein. Nicht selten gewähren die Betreiber dem Neukunden eine Verdoppelung der Ersteinzahlung bis zu einem Betrag von 100 Euro und mehr.

Russischer Ingenieur mit Spielautomaten-Trick – Casino können Problem nicht beheben

Im Juni 2014 hatte ein Buchhalter in St.Louis im Lumiere Place Casino bemerkt, dass etwas mit den Spielautomaten nicht stimmen konnte. Die Behörde, die eine solche Casino Software genehmigt, gibt dem Haus auch einen mathematischen Vorteil vor. Nur so können die Casino sicher sein, über einen längeren Zeitraum einen bestimmten Betrag zu verdienen. Und das ist auch nötig, um das Casino am Leben zu erhalten. Damals hieß es, dass sie ungefähr 7,129 Cent für jeden gespielten Dollar einnehmen. Doch Anfang Juni des genannten Jahres war es so, dass die Lumiere Spielautomaten viel mehr Geld auszahlten, als sie eingenommen hatten. Bemerkenswert ist hierbei auch noch die Tatsache, dass da nicht einmal Jackpots geknackt wurden.

Was ist am Spielautomaten passiert?

Da der mathematische Code nicht geändert werden konnte, gab es für den Betreiber nur die Erklärung, dass da jemand das Casino betrügt. Um dem Betrüger auf die Schliche zu kommen, wurden alle Videoaufnahmen ausgewertet. Während der Auswertung sind sie auf einen schwarzhaarigen Mann aufmerksam geworden. 30 bis Mitte 30 war er, trug ein Poloshirt mit ZIP Reißverschluss und hatte immer einen braunen Geldbeutel bei sich. Er spielte an den älteren Aristocrat Spielautomaten auch einfach los, ohne zu überlegen. Auffallend war, dass er während der Spielrunde versucht hat, ganz unauffällig sein Handy ziemlich nahe am Bildschirm zu halten. Nach der Spielrunde entfernte sich der Mann und kam nach ein paar Minuten zurück, um diesmal zu gewinnen. Aus 20 bis 60 Dollar wurden dann locker mal 1.300 Dollar. Auf diese Art konnte der Slotspieler an nur zwei Tagen über 21.000 Dollar kassieren. Komisch empfanden die Mitarbeiter, die das Videomaterial auswertetet, dass der Mann auf eine komische Art und Weise mit dem Finger über den Drehbeschleunigungsknopf schwebte. Er schwebte länger über den Knopf, um dann blitzschnell zu drücken.

Nach den Auswertungen teilte der Casino Betreiber der entsprechenen Gaming Commission die Ermittlungsergebnisse mit. Die Commission gab eine landesweite Warnung an alle Casino heraus. Und siehe da, es wurden noch weitere Casino-Betreiber Opfer dieser Machenschaften. Allerdings war es auch so, dass oft auch andere Männer als in dem Lumiere Place Casino in den anderen Casinos aktiv waren. Bei allen Betrugsopfern war es so, dass alle Männer denselben Vorgang durchführten. Sie hielten alle das Mobiltelefon nahe an den Spielautomaten. Natürlich wurden auch in den anderen Casinos Ermittlungen eingefädelt. Die Missouri-Behörden konnten auch den Lumiere Place Betrüger ermitteln. Bei ihm handelte es sich um den russischen Nationalspieler Murat Bliev. Dieser arbeitet für eine Organisation in der Stadt Sankt Petersburg. Wenige Tage nach seinen Betrügereien flog er wieder nach Moskau zurück. Für diesese Unternehmen arbeiten noch Dutzende weitere Spieler, um weltweit Spielautomaten zu manipulieren und Casinos abzuzocken. Das Unternehmen schickte Lumiere Place Betrüger wieder zurück in die USA. Der Plan war, dass er sich einer andere betrügerischen Mannschaft anschließt.

Betrug mit Cheats und Tricks aus Russland

Aber warum betrügen gerade russiche Leute? 2009 wurde das Glücksspiel in Russland verboten. Aufgrund des Verbotes mussten zahlreiche Casino Betreiber schließen und ihr Inventar zu Spotpreisen verkaufen. Und da es die Automaten und mehr so günstig wie nie gab, wurden natürlich auch immer wieder Kunden gefunden. Nicht alle, aber einige der Slots gingen scheinbar in die Hände von Betrügern über. Deren Ziel war es zu lernen, wie sie Spielautomaten manipulieren können, indem sie neue Software auf alte Leiterplatten spielten. Andere Leute haben sich darauf spezialisiert, Schwachstellen im Quellcode der Spielautomatenmaschinen herauszufinden.

Erkennen von Mustern für sich nutzen

In Mittel- und Osteuropa wurde auch bis Anfang 2011 in Casinos festgestellt, dass an den Novomatic Slots wesentlich höhere Summen ausgezahlt wurden, als üblich ist. Auch nach Untersuchungen der Novomatic Ingenieure konnten keinerlei Manipulationen festgestellt werden. Daher musste davon ausgegangen werden, dass manche Leute gelernt haben, die Ergebnisse der Slots vorauszusehen. Wer beispielsweise die Slots ganz gezielt und länger beobachtet und vielleicht sogar einzelnen Spiele aufgezeichnet hat, der könnte möglicherweise ein Muster laut des Unternehmens Novomatic darin erkennen. Ganz so einfach ist das allerdings nicht. Sonst würde ja jeder schnell Muster erkennen und entsprechend spielen. Die Spielautomaten werden immer durch ganz spezielle Zufallsgeneratoren gesteuert. Und bevor ein solches Programm zum Einsatz kommt, wird es von der zuständigen Glücksspielbehörde getestet. Erst dann darf es integriert werden. Auch so war es bei den betroffenen Casinos.

Aber man muss auch bedenken, dass die Zahlen aufgrund der Tatsache, dass der Code von Menschen geschrieben wurde, doch nicht zufällig ist. Durch die Codierung werden entsprechende Ergebnisse erzwungen. Betrüger und Hacker, die sich besonders intensiv mit der Materie beschäftigen, können im Prinzip doch die Ergebnisse vorhersagen. Wenn man Zugang zu den Innenleben des Spielautomaten hat, so ist das natürlich noch einfacher, die Muster herauszufinden. Lange Analysen, viel Zeit und erhebliche Rechenleistung sind im Endeffekt notwendig.

Nachdem der Spielautomaten-Betrug bekannt wurde, hat sich ein Casino-Spieler, der auch gleichzeitig Chef einer Überwachungsfirma war, mit dem Umfang des Betrugs an Spielautomaten beschäftigt. Er befragte Kollegen, die infragekommende Spielautomaten gemeldet haben. Nachdem er sich mit den Überwachungsfotos und -videos beschäftigte, konnte er 25 Leute ermitteln, die in verschiedenen Casinos aktiv waren. Der Casino-Spieler und Sicherheitmitarbeiter konnte auch herausfinden, dass zwei Komplizen von Blievs in den Staaten geblieben sind. Sie sollten wohl in Kalifornien unterwegs sein. Mitte 2014 wurde einer der Personen in Kalifornien von der Justizbehörde festgehalten. Vier Handys konnten sichergestellt werden. Außerdem wurden im 6.000 Dollar abgenommen. Bedauerlicherweise wurde diese Person nicht angeklagt. Mittlerweile weiß auch niemand, wo sich der russische Staatsbürger aufhält.

Auf den konfeszierten Handys waren interessante Details rund um das Betrugsgeschäft zu entdecken. Und zwar wurde es so gehandhabt, dass mit dem Handy rund zwei Dutzend Spins auf ein Spiel geschrieben wurden. Die gesammelten Daten wurden nach St. Petersburg geleitet. Die dortigen Mitarbeiter konnten in Ruhe analysieren und die Muster erkennen. Nach der Auswertung und Analyse wurden den Casinospieler auf das Handy verschiedene Zeitmarken geschickt. Diese Zeitmarken sollen bewirken, dass der Spieler erst dann die Spin-Taste drückt, wenn das Mobilgerät 0,25 Sekunden vibriert hat. Das erklärt auch, warum solch ein auffallendes Spielverhalten an den Tag gelegt wurde. Damit der Betrug nicht auffliegt, wird es so gemacht, dass die Spieler an einzelnen Maschinen ziemlich unter 1.000 Dollar Auszahlung bleiben. Auf diese Art und Weise könnte rein theoretisch ein einzelner Spieler rund 10.000 Dollar am Tag gewinnen. Ein professionelles Team von vier Mann kann so in mehreren Casinos pro Woche gut und gerne 250.000 Dollar ergaunern. Bis das jemanden auffällt, sind die über alle Berge.

Betrug in Casinos immer wiederholen

In Russland gibt es ja keine Spielautomaten mehr. Daher hat es auch nicht lange gedauert, bis Bliev wieder in die USA gekommen ist, um seinem „Geschäft“ nachzugehen. Ende 2014 startete er wieder in die USA. Dort traff er sich mit drei anderen Männern, die auch dazu ausgebildet wurden, die speziellen Aristocraten Slots auszunehmen. Auf die Casinos in Missouri und Illinois hatten sie es abgesehen. Für Bliev war das keine gute Idee, wieder nach Missouri zurückzukommen. Denn bereits wenige Tage später konnte er mit seinen Komplizen zusammen dingfest gemacht werden. Doch die Betrüger kamen nicht davon. Diesmal wurden das Geschehen strafverfolgt. Gegen Bliev und seine Bande war das doch ein heftiger Dämpfer. Denn zuvor wurden sie strafrechtlich nicht verfolgt.

Die Betrüger waren Staatsbürger Russlands. Sie erkannten die Klagegründe an und akzeptierten im Endeffekt die verhängte Strafe. Eine Haftstrafe von zwei Jahren wurde verhängt. Danach kam es zur Abschiebung. Einer der Täter wartet allerdings noch auf die Verurteilung. Es wurde bekannt, dass er mit den Behörden kooperiert das FBI weiterhin unterstützen möchte. Ob die Informationen von ihm noch so wertvoll sind, steht jedoch in den Sternen. Denn die Organisation ist seit der Verurteilung doch angeschlagen. Auch einige der Tricks wurden bekannt. Auch Details zur Finanzstruktur kamen ans Licht. Was die Betrüger jetzt wahrscheinlich machen werden, ist das, dass sie das Handy jetzt nicht mehr so nah an den Automaten halten, sondern in der Brusttasche bei sich tragen. Denn es ist nun wohl möglich, auch auf eine gewisse Distanz Material hochzuladen.

Resultat aus dem Spielautomaten-Betrug

Es gibt nur ganz wenige Fälle, in denen Betrüger verfolgt und verurteilt wurden. Zwar gibt es vereinzelte Fälle, in denen verdächtige Leute Hausverbot bekommen haben. Aber das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Leute der St. Petersburger Organisation schicken immer wieder Leute los, um an Spielautomaten zu spielen und abzuzocken. Von daher kann man davon ausgehen, dass diese Organisation auch weiterhin aktiv sein wird. Das Problem liegt meistens nur an den alten Automaten. Aber viele der Casinobetreiber können sich aufgrund der hohen Kosten keine neuen Spielautomaten hinstellen lassen. Da bleibt es nur zu hoffen, dass die Casinobetreiber wachsames Sicherheitspersonal zur Verfügung haben, die die Augen aufhalten und im Fall der Fälle entsprechend handeln.

 
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